…und die Nacht war still – ein Abschluss, der bleibt
- JuVi

- 6. Jan.
- 1 Min. Lesezeit

Jetzt, wo die letzte Vorstellung gespielt ist und langsam Ruhe einkehrt, wird erst richtig spürbar, was dieses Stück für uns alle war. „…und die Nacht war still“ war kein Projekt, das man einfach abschließt und abhakt. Es war eine Zeit, die uns mitgenommen, gefordert und zusammengeschweißt hat.
Der Abschluss war genau so, wie man ihn sich wünscht: volle Reihen, konzentrierte Stille im Raum, ehrlicher Applaus. Kein lauter Effekt, kein großes Spektakel – sondern echte Aufmerksamkeit. Man hat gemerkt: Die Geschichte ist angekommen.
Was am meisten berührt, sind die Menschen auf der Bühne. Darstellerinnen und Darsteller, die gewachsen sind. Die gezweifelt haben. Die mutig waren. Die sich getraut haben, leise zu sein, verletzlich zu sein, ehrlich zu sein. Viele sind über sich hinausgewachsen – nicht perfekt, aber echt. Und genau das hat dieses Stück getragen.
Neben der Bühne bleiben die vielen kleinen Momente: Proben, die länger gedauert haben als geplant. Gespräche nach anstrengenden Tagen. Lachen, Nervosität, Zusammenhalt. Aus einzelnen Szenen wurde eine Geschichte, aus einer Gruppe ein echtes Miteinander.
Dieses Stück hat gezeigt, was entstehen kann, wenn Menschen sich aufeinander einlassen und gemeinsam etwas erzählen wollen. Magisch war nicht das Licht, nicht die Musik – magisch waren die Menschen dahinter.
Der Vorhang ist gefallen. Aber das Gefühl bleibt. Und dafür sind wir unglaublich dankbar.



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